Tipps

‘Hier folgen einige mediale Tipps und Informationen praktischer Natur, um Sie im Alltag zu unterstützen. Diese werden häufig überarbeitet, machen Sie sich eine Notiz (oder "bookmark") und schauen Sie gelegentlich wieder rein! Ich würde gerne erfahren, was Sie für sich aus den Informationen gemacht haben. Bitte schicken Sie mir auf der Kontaktseite eine E-Mail.’

~Maitra

Tipp #1

Eine unmögliche Entscheidung fällen

Wir kennen alle Zeiten, in denen wir uns ausserstande fühlten, eine scheinbar unmögliche Entscheidung zu fällen. Wenn Ihnen das nächste Mal passiert, benutzen Sie diese Technik:

Beispiel für ein Problem:

Eine Frau liebt zwei Männer, beide gäben gute Ehemänner ab. Beide Männer wollen sie heiraten, und sie ist zwischen beiden hin- und her gerissen, aber sie muss sich entscheiden.

Problemlösungsmethode:

Ich nenne dies die "Klärendes - Gehen- Methode". Stellen Sie zwei Stühle mit der Rückenlehne gegeneinander. Nennen Sie einen Stuhl Paul, den anderen Bill. Nun setzen Sie sich für ungefähr 15 Minuten auf je einen der beiden Stühle und visualisieren, wie Ihr Leben aussähe, wenn Sie Paul wählen würden, dann Bill. Dann machen Sie den nächsten Schritt: Nachdem sie mit Paul gesessen haben, stehen Sie auf und gehen die nächsten drei Tage umher und stellen sich vor, wie Ihr Leben mit Paul wäre. Gehen Sie dabei so weit wie möglich ins Detail. Wie wird sich Ihr Leben mit Paul ändern? Wie gefällt es Ihnen? Nehmen Sie sich dann einen Tag zur Erholung und machen danach das gleiche mit Bill, gehen Sie drei Tage durch ein gemeinsames Leben mit Bill. Achten Sie darauf, dass Sie alles, was Ihnen wichtig ist, anschauen, wie z.B. Kinder, Ihre Familien, Geldangelegenheiten, wo Sie leben werden, Zukunftspläne usw., bei beiden Visualisierungen.

Ergebnis:

Nach diesen sieben Tagen werden Sie eine viel deutlichere Vorstellung haben, und Sie werden höchstwahrscheinlich in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen. Was auch immer geschieht, die Zeit, die Sie damit verbringen, über sich selbst und Ihre Vorlieben nachzudenken, ist immer bereichernd.

Lektion #101

Wer beobachtet?

Es/er/sie hat viele Namen, aber fast jede spirituelle Richtung hat so etwas wie die Idee vom stillen Beobachter. Der stille Beobachter, mit Liebe und Mitgefühl umgesetzt, erlaubt uns, uns selbst klarer und objektiver zu betrachten, und damit zu beginnen, unser Bewusstsein bom Körper, von den Emotionen und dem Verstand zu lösen. Hier kommt's: Das Bewusstsein ist das wahre Selbst. Der Rest kann beobachtet werden.

Hausaufgabe:

Beginnen Sie mit fünf Minuten täglich: Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort und beobachten Sie mit Liebe und Mitgefühl Ihren Körper, Ihre Emotionen und Ihren Verstand. Versuchen Sie nicht, irgendetwas zu verändern; beobachten Sie sich nur mit einer freundlichen, interessierten Einstellung. Später möchten Sie vielleicht die Zeitspanne verlängern, und schliesslich kommen Sie vielleicht dahin, sich den ganzen Tag über zu beobachten.

Lektion #102

Dilemma: sich überlegen/ unterlegen fühlen

Unser Verstand stellt immer den Vergleich an: Kann ich das genauso gut wie er?

Sehe ich besser aus oder sie? Sind meine Kinder genauso klug wie seine?

Wenn wir spirituell wacher werden, ändern wir, was wir vergleichen: Meditiere ich genauso tief wie er? Habe ich genauso viel Mitgefühl wie sie? Ich kann mich niemals mit meinen Eltern, Lehrern, Freunden, dem Guru messen. Es hilft zu verstehen, dass diese Gedanken, nicht die Tatsache, dass jemand schlechter oder besser ist als wir, der Grund sind für unsere Gefühle der Einsamkeit, der Schmerzen und des leidens. Diese Art des inneren Dialogs bringt uns in einen Zustand des Sich-Getrennt- Fühlens: Wir erleben, verlassen zu sein - von uns selbst.

Denken Sie darüber nach: Sich überlegen/ unterlegen fühlen ist die Kehrseite derselben Medaille, und wenn eines anwesend ist, ist es das andere auch. Also wenn Sie sich minderwertig fühlen, schauen Sie tiefer, und Sie werden Überlegenheit entdecken, wenn Sie sich überlegen fühlen, schauen Sie tiefer, und Sie werden Minderwertigkeit entdecken.

Was ist zu tun? Gibt es da ein Körnchen Wahrheit? Wenn wir etwas wissen, was andere nicht wissen (Überlegenheit), wie können wir ihnen das neue Bewusstsein nahe bringen? Ihnen zu geben, was wir haben, sie aber nicht, macht uns zu Gleichwertigen. Die Verbindung ist wiederhergestellt. Genauso gilt: Wenn wir herausfinden, was sie haben, aber was uns fehlt, können wir sie bitten, es uns beizubringen, und wieder macht uns das zu Gleichwertigen. In anderen Fällen erkennen wir, dass wir die Unterschiede akzeptieren müssen: Ein professioneller Koch/ Athlet/ Musiker wird immer besser sein, eine Person, die nicht lesen kann, wird nie Anspielungen auf Shakespeare verstehen. Eine ehrliche Akzeptanz unseres Platzes im Plan des Lebens erlaubt uns, zum "Wir- sind- alle- gleich" zurück zu kommen. Machen sie sich bewusst: Verbundensein, Einssein, Einheit und wahren Frieden kann es nur geben, wenn wir Gleichsein erleben.

Lektion #103

Zwei Wölfe

Eines Abends erzählte ein alter Cherokeeindianer seinem Enkel von einem Kampf, der in den Menschen stattfindet. Er sagte "Mein Sohn, zwei Wölfe kämpfen gegeneinander in uns allen. Der eine ist das Böse. Es sind Ärger, Neid, Eifersucht, Trauer, Reue, Gier, Überheblichkeit, Selbstmitleid, Schuldgefühle, Groll, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Überlegenheitsgefühle und das Ego, Der andere ist das Gute: Es sind Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Freundlichkeit, Güte, Einfühlungsvermögen, Grosszügigkeit, Wahrheit, Leidenschaft und Glauben."

Der Enkel dachte kurz darüber nach und fragte dann den Grossvater: "Welcher Wolf gewinnt?"

Der alte Cherokeeindianer antwortete nur: "Der, den du fütterst."